Brücke des 17. Juni
Die Brücke des 17. Juni in Hamburg-Harburg ist eine 472 m lange, genietete Stahlkonstruktion aus dem Jahre 1937. Eine neue Gasleitung verläuft geradlinig unter dem Brückenbauwerk. Die hierfür notwendigen Halterungen durften an die Querträger weder geklemmt noch geschweißt werden. Größte Herausforderung war es somit, eine flexible Lösung für den Anschluss der Halterung an den bestehenden Stahlträger zu finden. Die statische Berechnung der Rohrleitung erfolgte durch das Hamburger Ingenieurbüro Grassl. An die Abhängung wurden zudem hohe Anforderungen bezüglich der Verformung gestellt.
Die von Leviat erarbeitete Halterungskonstruktion gewährleistet Flexibilität in horizontaler wie auch vertikaler Richtung. Bautoleranzen können gut ausgeglichen werden und auf aufwändige Aufmaße vor Ort konnte verzichtet werden. Ein teures und zeitaufwändiges Anpassen der Halter vor Ort wird damit vermieden. Durch die einfache Handhabung des Systems verlief die Montage schnell und problemlos.
Die Zuarbeit von Leviat umfasste die Entwicklung eines flexiblen Anschlusses an den Querträger ohne Schweißarbeiten sowie in diesem speziellen Fall die Erstellung von Übersichts- und Ausführungsplänen für die HALFEN Bauteile sowie Montageanleitungen. Die prüffähige statische Berechnung der Halterung wurde vom Ingenieurbüro Grassl in Zusammenarbeit mit den Leviat Ingenieuren erstellt. Die schnelle Montierbarkeit und Flexibilität vor Ort überzeugte ebenso wie die gebotene Sicherheit durch Nachweisbarkeit.
Referenzinformationen
Land / Kontinent:
Hamburg / Germany / Europe