Wandbereiterbrücke
An Halterungen von Gasleitungen werden besonders hohe Anforderungen gestellt. Im Zuge einer Optimierungsbetrachtung sollte das bestehende Halterungskonzept in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Ingenieurbüro Grassl neu überdacht und flexibler gestaltet werden.
Kernstück der Überlegungen bildete die Anbindung des Halters an die vorhandene Brückenkonstruktion. Hierfür sollte zum einen eine Anbindungsvariante für bestehende Brücken wie auch für Neubauten aus Stahlbeton gefunden werden, die gleichzeitig ein vorhandenes Gefälle der Brücke ausgleicht. Zum anderen sollte der Anschluss auch eine gewisse Flexibilität aufweisen und die Kompensation von Bauwerkstoleranzen ermöglichen.
Als Leviat-Lösung wurde eine warmgewalzte HALFEN Ankerschiene für Neubauten bzw. eine angedübelte Montageschiene für bestehende Brücken gewählt. Die Kompensation der Fahrbahnneigung gelingt durch den Einsatz des HALFEN Justierverbinders. Dieser wurde als Sonderkonstruktion gefertigt um mit optimierter Geometrie auch die an uns gestellten Anforderungen hinsichtlich Betriebsfestigkeit abdecken zu können.
Die prüffähige statische Berechnung wurde vom Ingenieurbüro Grassl in Zusammenarbeit mit den Leviat Ingenieuren erstellt. Die schnelle Montierbarkeit und Flexibilität vor Ort überzeugte ebenso wie die gebotene Sicherheit durch Nachweisbarkeit, so dass weitere Projekte nach gleichem Konzept bereits umgesetzt werden.
Referenzinformationen
Land / Kontinent:
Hamburg / Germany / Europe